
Geboren in Prag. Medizinstudium in Prag und Hamburg. Nach Ausbildung in Anästhesie - Tätigkeit als Übersetzer, Lektor, Theaterregisseur, Filmkritiker. 1998/99 Lehrauftrag für angewandte Dramaturgie an der Universität Kassel.
1999 Mitbegründer und künstlerischer Leiter der Compagnie stadTheater kassel.
Autor von Theaterstücken, z.B. „Turandot die Schachspielerin“ (Inszenierung 1997), „Sindbads Heimkehr“ (vorgestellt beim internationalen Autorenforum für Kinder- und Jugendtheater in Frankfurt 1998), „Goethe und Marianne von Willemer: Immer sehnt sich mein Herz nach Deinen Lippen“ (szenische Montage, Inszenierung 2004).
2005 „Ein Leben für die Musik“ (Dokumentarfilm für den Hessischen Rundfunk über ein altes Musikerehepaar).
Ein Romanmanuskript, vertreten durch eine Berliner Agentur.
„Auftritt Hochspringerin“
Logline
Die Athletin Trude Steckel wird 1938 als Mann entlarvt und gerät in die Mühlen des nationalsozialistischen Machtapparats bis hin zum Polizeichef Reinhard Heydrich.
Synopsis ein Absatz
September 1938. Die Berichterstattung in den Zeitungen wird von der deutsch-tschechoslowakischen „Sudetenkrise“ dominiert. Die Athletin Trude Steckel, 19 Jahre alt, wird auf der Rückreise von der Europameisterschaft in Wien als Mann mit einer leichten sexuellen Abnormität entlarvt. Der nationalsozialistische Apparat setzt sich in Gang. Auf Veranlassung des Polizeichefs Reinhard Heydrich wird Trude Steckel nach Berlin überstellt. Dort legt man sie/ihn mit einem Parkinsonkranken zusammen. Bei der Fahrt zur Untersuchung in der Heilanstalt Hohenlychen erlebt Steckel, wie der Parkinsonkranke zur Euthanasie in eine psychiatrischen Klinik eingeliefert wird. Auf der Weiterfahrt unternimmt Steckel einen Fluchtversuch, wird am Ende wieder eingefangen und in Hohenlychen von Professor Gebhardt, dem Arzt des deutschen Olympiateams und zugleich Himmlers Leibarzt, untersucht. In Berlin kommt es anschließend in Anwesenheit von Steckels Vater, einem Gastwirt vom Lande, zu einer Vernehmung durch Heydrich. Steckel wird für zwei Jahre ins Gefängnis und später zum Reichsarbeitsdienst geschickt. Während Heydrich 1942 in Prag dem Folgen eines Attentats erliegt, marschiert Steckel als Soldat durch die Matschstraßen Rußlands. Nach dem Krieg zimmert er sich eine eigene Interpretation seiner Lebensgeschichte zurecht.









